Geschichte und Vorkommnisse in Lignano
Lignano wird erstmals in einem offiziellen Dokument des V Jahrhundert erwähnt, worin das Grundeigentum eines sog. Lunius definiert wird. Zu jener Zeit scheint der Ort aufgrund seiner Lage und des Lido bereits an Bedeutung erlangt zu haben.
Die hochwertigen Produkte aus dem Meer und der Landwirtschaft hatten damals einen großen Stellenwert. Lignano war aber auch Durchgangspunkt der berühmten Via Annia, welche die Städte Concordia und Aquileia verband.
Zeugnisse aus jener Zeit sind die zahlreich Pflastersteine, die von einheimischem Fischern gefunden wurden. Das anfangs vermutlich raue Land besaß lediglich dichte Wälder, die von der Republik Venedig von großem Nutzen waren. Im Mittelalter geriet das Gebiet unter die Herrschaft von Aquileia und später zur Grafschaft Görz.
Im 1420 wird Lignano Besitztum der mächtigen Republik, welche die noblen Familien damit beschenkte; für lange Zeit herrsche Frieden und Reichtum.
Die ersten Zeichen von Lignano gehen ins 16. Jahrhundert zurück wo zauberhafte Sandstrände, Kanäle, Pinienwälder und Eichen das Gebiet zu verzieren begannen.
Lignano galt zudem als Treffpunkt zahlreicher Fischer, die sich regelmäßig bei einer antiken Kapelle (S. Zaccaria) aus dem 16. Jhr, welche sich im Zentrum der Kolonie, sog. Pineda befand.
Im 1542 bekam Lignano die erste Festung, welche jedoch gleich von den Venezianern zerstört wurde. Anfangs 20. Jahrhundert wird Lignano Sabbiadoro zu einem kleinen aber sehr begehrten Ferienort.